Kelche

Kelch für Kaplan Bernhard Poether (+ 1942 Dachau), 1932
St. Clemens, Hiltrup, Bistum Münster

Kelch aus Silber, Kuppa feuervergoldet, Knauf Rauchquarz, mit erhaben geschnittener Weinranke.

Der silberne Kelchfuß zeigt in Niello das Motiv eines russischen Kreuzes mit Dornenkrone und den Text „in diesem Zeichen wirst du siegen“, die Heiligen Methodius und Kyrill sowie die Inschrift: „Am Altar muss ein Priester stehen, der nicht mit Worten allein, sondern durch die Tat das Volk ermahnt, zu bekennen und Zeugnis abzulegen“, in kyrillischer Schrift, da Kaplan Poether ursprünglich als Missionar nach Russland gehen wollte und die russische Sprache erlernt hatte.

Foto: Michael Grottendieck

Foto: Michael Grottendieck

 Kelche

Kelch für Dr. Ludwig Klockenbusch, 1932
St. Clemens, Hiltrup, Bistum Münster

Dieser Kelch wurde nach Dr. Klockenbuschs Tod der Gemeinde in Hiltrup leihweise von Bischof Genn (Münster) überlassen. Poether und Klockenbusch waren Studienfreunde und wurden zusammen 1932 in Münster zum Priester geweiht.

Der Kelch hat eine feuervergoldete Kuppa, einen Bergkristallknauf und auf dem silbernen Kelchfuß ein Kreuz und eine Taube sowie die Inschrift „Veni Sanctificator“ in Niello.

Foto: Michael Grottendieck

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Kelch, Ebenholzknauf mit Fisch, 1939

Kelch aus Silber, die Kuppa hat eine hohe, schräge Form. Der Knauf, durch einen Distanzring von der Kuppa abgesetzt, ist aus Ebenholz gedrechselt mit einer silbernen Einlegearbeit mit dem Motiv eines Fisches. Der Fuß ist schmal und leicht geschwungen, am unteren Rand befindet sich eine gravierte Inschrift in griechischer Sprache.

Foto: Hugo Schmölz

Foto: Hugo Schmölz

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Kelch, Bergkristallknauf, Kelchfuß griechische Schrift in Niello, 1939

Kelch aus Silber, die Kuppa mit Hammerschlag hat eine hohe, schräge Form. Der Knauf, durch einen Distanzring von der Kuppa abgesetzt, ist aus Bergkristall. Der Fuß ist relativ niedrig und leicht geschwungen, zeigt ein großes und ein kleines Kreuz sowie eine griechische Inschrift (dt. Übersetzung: Der Geist und die Braut sprechen: komm) in Niello-Technik.

Foto: Hugo Schmölz (© Archiv Wim Cox)

Foto: Hugo Schmölz (© Archiv Wim Cox)

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Kelch, Eisenfuß mit Silbernodus, 1939

Kelch mit einer Kuppa aus Silber, mit Hammerschlag, innen vergoldet. Fuß und Knauf aus Eisen hängen zusammen, auf dem Knauf sind reliefartige Silberapplikationen angebracht, sichtbar ein Kreuz und eine Hand, die mit zwei Fingern auf das Kreuz zeigt. In den Eisenfuß sind am unteren Rand und auf dem Knauf Buchstaben und Wörter in Gold eingelegt (tauschiert).

Foto: Hugo Schmölz

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Kelch, Knauf montiert, Opferlamm, 1939

Kelch aus Silber mit einer Kuppa in flacher Form, innen vergoldet. Der Knauf trägt ein Silberrelief (ausgesägt, geschnitten und montiert) mit dem Motiv des Christus als Opferlamm mit Kreuz und Blutstrom. Der Fuß ist schmal und leicht geschwungen, am unteren Rand eine gravierte lateinische Inschrift, wahrscheinlich + SPIRITUS + ET + SPONSA + DICUNT + VENI (dt. Übersetzung: Der Geist und die Braut sprechen: komm).

Foto: Hugo Schmölz

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Kelch, Berkristallknauf, Fuß Silberrelief NIKA, 1941

Kelch aus Silber, hohe geschwungene Form. Bergkristallknauf mit Einschlüssen, durch Distanzring von der Kuppa abgesetzt. Geschwungener Fuß mit einem montierten Silberrelief auf der unteren Hälfte. Vorne ein griechisches Kreuz, das von den Worten ICHTHYS und NIKA, das bedeutet “Jesus Christus siegt (oder: ist Sieger)” (Hostienstempel), rechts davon sieht man zwei Hände mit Brot und Rosen (Symbol der Hl. Elisabeth), das linke Symbol ist nicht zu erkennen. Zu dem Kelch gehören eine Patene (siehe auch “Patenen”) und ein steinbesetztes Löffelchen mit einem Tatzenkreuz am Griff.

Verbleib unbekannt

Foto: Atelier Schmölz

Foto: Atelier Schmölz

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Kelch, Trinitatis, griechische Inschrift, ca. 1955

Kelch aus Silber, ganz vergoldet. Der Fuß ist dreieckig mit abgerundeten Kanten und verbreitert sich nach unten. Auf den drei Seiten des Fußes sitzen je ein Amthystcabochon (violett für Gottvater), ein Karneolcabochon (rot für Christus) und ein Bergkristallcabochon (weiß für den Heiligen Geist), um den unteren Rand des Fußes läuft eine griechische Inschrift, die aus dünnem Silberdraht aufgelötet ist.

Der Kelch war Eigentum von Pastor Gerd Bichler (+2004), St. Marien, Ensdorf, Bistum Trier.

Abbildung in: West Vlanderen Gewijde Kunst, 4. Jahrgang, 1955
Erwähnung in Ausstellungskatalog: design in church and home, Dublin 1958

Foto: Hein Engelskirchen

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Kelch, schräge Form ohne Knauf, 1958

Kelch aus Silber, die Kuppa mit ganz leichtem Hammerschlag hat eine hohe, sehr schräge Form. Der Fuß ist rund und leicht konisch, zur Kuppa hin wird der Querschnitt quadratisch und passt sich mit vier betonten Ecken an die Kuppa an.

Foto: Hein Engelskirchen

Foto: Hein Engelskirchen

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Kelch, Silberkuppa mit Eisenfuß, 1960/61 oder 63

Kelch aus Silber, die hohe, fast gerade Kuppa ist handgehämmert, der Hammerschlag ist auf der Oberfläche zu sehen. Die Innenseite der Kuppa ist glatt geschliffen und feuervergoldet. Der Kelch hat keinen Nodus. Der glatte Kelchfuß ist relativ niedrig, fast gerade und aus geschwärztem Eisenguß.

Foto: Hein Engelskirchen

Foto: Hein Engelskirchen

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Kelch für Papst Paul VI., 1972

Kelch aus Silber, die hohe, fast gerade Kuppa ist handgetrieben und zeigt noch den Hammerschlag. Der Kelch hat keinen Nodus. Der zylindrische Kelchfuß aus Silber verbreitert sich unten zu einem etwa 1,5 cm hohen Sockel.

Foto: Trude Wimmer

Foto: Trude Wimmer